Mit zwei Textbeispielen wollen wir dir zeigen, wie dein Beitrag aussehen könnte.
Ein „Anzugträger“ mit Aktentasche vor dem Palais Stutterheim.
„140 Jahre SPD? Ja, eine stolze Geschichte hat die Partei schon. Mir fallen da spontan die Bürgermeister ein, die hier bis 71 im Rathaus herrschten. Allen voran der Michael Poeschke. Er wurde ja gleich nach dem Krieg von den Alliierten als zweiter Bürgermeister eingesetzt und dann 46 vom Stadtrat gewählt . Das war ja keine leichte Zeit. Manchmal musste er sich auch mit den Amerikanern anlegen, zum Beispiel als die die Buckenhofer Siedlung beschlagnahmen wollten.Für die Stadt hat er viel erreicht...“
Arbeiterfrau mit Kittelschürze und Kopftuch, Putzeimer in der Hand, breitestes Fränkisch, setzt sich auf die Stufen vor dem ehemaligen Parteihaus Nürnberger Straße/Ecke Henkestraße, um von der Arbeit zu verschnaufen:(Auszug)
“... ja, ja, die Erna Zink. Die Zinks ham ja damals, in der Nazi-Zeit, kan Volksempfänger g'habt. Da hat die Erna nachert a nie genau gewusst, wann der Führer seina Redn hält und hat halt scho amol die Teppich aus'klopft, wenn die Annern Radio g'hört ham. Beinah' wär's fei deswecher fast amol verhaft worn. Des hot ihr hinterher, wie der brauen Terror vorbei wor, amol der dortige Nazi-Verantwortliche g'socht. Zum Glück hot der des nuch verhindern könna, sie hat ja für die vier Kinnerla sorgn müssen. Der Zinkn-Peter wor ja meistens unterwegs. Erscht hom na die Nazis in Dachau eigsperrt und fürs Erlanger Volksblatt hot er nimmer schreim dörfen, des war ja schon seit 33 verbotn. Die wollten ja, dass er die Hitlerjugend übernimmt, aber des hätt der Peter nie gmacht. No is er ersch amol als Vertreter rumgewandert. Ersch 36 hot er dann a Erbert bei Siemens-Reiniger ghabbt. Sei Fraa, die Erna, die wor aa ganz schö kämpferisch...“

